Jetzt kostenlos vergleichen!



Pflegezusatzversicherung Vergleich

Auch wenn viele Bundesbürger ungern daran denken, besteht im eigenen Lebensalter das Risiko, dass man selbst zu einem Pflegefall wird. Alltägliche Aufgaben wie Hygiene, Nahrungsaufnahme oder der Gang zum Supermarkt können hierbei nicht mehr ohne fremde Hilfe erledigt werden, wobei in immer weniger Familien der eigene Nachwuchs diese Aufgaben für die ältere Generation übernimmt. Die Beauftragung von Pflegediensten ist meist die einzige Alternative für zahlreiche, pflegebedürftige Mitbürger, jedoch führt dies zu hohen, monatlichen Zusatzkosten, die sich meist nur schwer mit der gesetzlichen Rente bewältigen lassen. Zwar bietet der Staat seit den 1990er Jahren mit der gesetzlichen Pflegeversicherung eine finanzielle Hilfe, jedoch dürfte diese in den meisten Fällen ebenso wenig ausreichen – der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung ergibt daher für fast alle Bundesbürger Sinn, die nicht zum Lebensabend hin gesundheitlich und finanziell viele Mühen durchleiden möchten.  

Mit welchen staatlichen Hilfen zur Pflege gerechnet werden darf.

Die Höhe des monatlichen Pflegebetrags, den ein Bedürftiger aus dem System der gesetzlichen Pflegeversicherung erhält, bemisst sich nach dem individuellen Pflegebedürfnis und ist in mehrere Pflegestufen unterteilt. Welche dieser Pflegestufen individuell gilt, wird von einer unabhängigen Seite aus festgelegt, die bei einer Prüfung verschiedene Tätigkeiten des Betroffenen begleitet und sich ein Bild davon macht, welche Aufgaben eigenständig gemeistert werden. Hiernach erfolgt die Einstufung, wobei bei einer leichten Pflegebedürftigkeit ein Zuschuss von 235 Euro gewährt wird, die höchste der drei Pflegestufen beläuft sich auf 700 Euro (Stand 2012). Wer täglich oder mehrmals in der Woche einen professionellen Pflegedienst beauftragt, wird jedoch kaum mit diesen Zuzahlungen auskommen, zumal die Finanzierung des gesetzlichen Pflegesystems seit Jahren in der Diskussion ist. Ob diese Leistungen dauerhaft durch den Staat in gewohnter Weise erbracht werden können oder in Zukunft sogar mit einer Kürzung zu rechnen ist, kann daher aktuell kaum abgeschätzt werden.  

Mit einer privaten Pflegeversicherung finanzielle Freiheiten erlangen

Die Entwicklung des beruflichen Sektors, bei dem die junge Generation eine hohe Mobilität an den Tag legt und für die Arbeit ihren Wohnsitz verlegt, spiegelt sich unmittelbar im Pflegebereich wider. Vielen jungen Arbeitnehmern ist heute bewusst, dass möglicherweise auch die eigenen Kinder in wenigen Jahrzehnten nicht mehr zur Verfügung stehen werden, um die eigene Person zu pflegen. Viele Bundesbürger besitzen hierbei auch eine Hemmschwelle und möchten sich lieber von einer fremden Person als einem Familienmitglied pflegen lassen. In jedem Fall sollte rechtzeitig an eine finanzielle Grundlage gedacht werden, die bei einem eintretenden Pflegefall eine solide Finanzierung eines Pflegedienstes ermöglichen soll. Das Risiko, zu einem Pflegefall zu werden, betrifft übrigens nicht nur ältere Menschen – über das gesamte Leben hinweg besteht das Risiko, durch einen Unfall bzw. eine Invalidität viele Handgriffe des täglichen Lebens nicht mehr eigenständig durchführen zu können und somit auf pflegendes Personal angewiesen zu sein.  

Die richtige Pflegeversicherung als Zusatzschutz für die eigene Person finden

Eine Alternative zum gesetzlichen Schutz, der vielen Bundesbürgern als zu unsicher erscheint, hat sich im letzten Jahrzehnt die private Pflegeversicherung entwickelt. Der richtige Ansprechpartner sind hierbei alle Versicherungen in Deutschland, die generelle Tarife im Bereich der privaten Krankenversicherung anbieten und hierbei diverse Zusatzangebote bereithalten. Bevor man sich als potenzieller Versicherungsnehmer für den Abschluss eines privaten Pflegeschutzes entscheidet, sollte über die individuelle Versorgungslücke nachgedacht und in Erfahrung gebracht werden, wie teuer eine umfassende Pflege in der eigenen Wohnregion überhaupt ist. Alleine auf dieser Basis lässt sich eine passende Pflegeversicherung abschließen, wie weder eine Über- noch eine Unterversorgung mit sich bringt.   Damit für einen optimalen Schutz ein nicht zu hoher Beitrag im Monat gezahlt werden muss, lohnt zudem ein rechnerischer Vergleich, der sich heutzutage auch für die Pflegezusatzversicherung mühelos im Internet durchführen lässt. Viele Interessenten lernen bei einem solchen Vergleich auch erst zahlreiche Versicherungen kennen, die Zusatztarife in diesem Bereich anbieten und den individuell besten Schutz präsentieren können.