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Beratung Neueinsteiger

Unterschiede der Gesetzlichen und Privaten Krankenversicherung

Viele Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung sind dieser Tage immer noch unzureichend über die Möglichkeiten informiert, die ihnen der Wechsel in die Absicherung durch einen privaten Versicherer bieten kann. Noch immer sind es viele Tausend Menschen, die aus Tradition noch bei einer gesetzlichen Krankenkasse sind, nur weil es vielleicht die Eltern zuvor waren. Dabei sind es grundlegende Unterschiede, die diese beiden Formen von Absicherung der eigenen Gesundheitsrisiken prägt und die sich nicht nur in den monatlichen Beiträgen widerspiegeln. So scheuen beispielsweise manche Kassenpatienten den Wechsel zu einem privaten Anbieter, weil sie in diesem Fall jede Rechnung mit einem Arzt oder Apotheker zuvor aus der eigenen Tasche bezahlen müssen und sich den entsprechenden Betrag erst im Nachhinein von ihrem Versicherer zurückholen können. Doch derartige Argumente sollten für gesetzlich Versicherte nicht zählen wenn es darum geht, die eigene Gesundheit auch für die nächsten Jahrzehnte finanziell auf gesunde Füße zu stellen und von den Tarifen der privaten Anbieter zu profitieren.

Wann ist ein Wechsel für gesetzlich Versicherte möglich?

Seit der Gesundheitsreform im Jahr 2009 steht die Private Krankenversicherung letztlich allen gesetzlich Versicherten offen, wobei diese sich ausschließlich für die Basistarife der Konzerne entscheiden können. Ansonsten kann problemlos jeder Kassenpatient zu einem privaten Anbieter wechseln, falls er einer bestimmten Berufsgruppe angehört oder über ein gewisses, jährliches Einkommen verfügt. Zu den Berufsgruppen zählen in erster Linie alle Selbstständigen und Freiberufler sowie Beamte oder Richter – kurzum, alle Berufe bei der kein Angestellten- oder Arbeiterverhältnis besteht und man somit auch nicht verpflichtend Beiträge vom eigenen Einkommen für die gesetzliche Krankenversicherung abgezogen bekommt. Auch wer die jährlich vom Bund neu festgelegte Beitragsbemessungsgrenze mit seinem Jahreseinkommen überschreitet kann jederzeit in die Private Krankenversicherung wechseln. Sollte diese Entscheidung nicht getroffen werden, bleibt eine sogenannte freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung bestehen – ein Modus, den jedoch nur sehr wenige Personen der entsprechenden Berufsgruppen für sich in Anspruch nehmen. Schließlich sind die Beiträge für derartig besetzlich Versicherte einfach zu hoch und stehen nicht im Verhältnis zu den Leistungen, die ihnen dafür geboten werden.

Viele Vorteile für Wechselwillige

Sollten die Rahmenbedingungen für gesetzlich Versicherte also erfüllt sein (und dies kann zum Beispiel nach Jahrzehnten in der gesetzlichen Krankenversicherung durch eine Gehaltserhöhung kommen, so dass man die Bemessungsgrenze plötzlich übersteigt), ist im nächsten Schritt eine kluge Analyse der Angebote notwendig, die von den privaten Versicherern bereit gehalten werden. Gerade gesetzlich Versicherte haben sich zuvor nicht zu intensiv mit den verschiedenen Tarifen und Leistungen der privaten Anbieter auseinandergesetzt und sehen sich somit zu Beginn vielen Fragen gegenüber. An dieser Stelle empfiehlt es sich in jedem Fall, mehrere Angebote von verschiedenen Versicherern einzuholen, da der Wechsel von einem privaten Versicherer zu einem anderen zwar möglich ist, aber selbstredend mit einigen verwaltungstechnischen Mühen und einer Neueinstufung der eigenen Person verbunden. Informieren sollte man sich als gesetzlich Versicherte stattdessen vor allem über die ganze Vielfalt an Leistungen, die einem durch den privaten Tarif geboten werden und auch, ob beispielsweise eine intensive Gesundheitsprüfung zur Einstufung der eigenen Person vorgenommen wird. Anhang vieler solcher Kriterien und mit Hilfe eines unabhängig Beraters an der Seite sollte es jedoch möglich sein, schnell den passenden Tarif zu finden, der einen aus der gesetzlichen Krankenversicherung herausholt und fortan für erhebliche, monatliche Ersparnisse sorgen kann.

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