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Hamburg - Freitag, 29.06.2012

Mit der PKV sicher in den Lebensabend

Ausreichende Versorgung zu einem fairen Preis finanzieren

Wie in anderen Lebensbereichen blicken viele Bundesbürger mit Interesse auf die PKV und die Entwicklung der Kosten, die für einen Vertrag zur privaten Krankenversicherung aufzubringen sind. Da das individuelle Risiko mit wachsendem Lebensalter steigt, zu erkranken und somit zu einem höheren Kostenfaktor für die Versicherung zu werden, ist es üblich, dass mit einem wachsenden Alter auch die Beiträge für den Schutz der PKV angehoben werden. Dies führt bei vielen Menschen zur Sorge, im Rentenalter nicht mehr zur Finanzierung dieser Tarife in der Lage zu sein. Erschwerend kommt in diesem Fall hinzu, dass es ab dem Lebenalter 55 kaum mehr möglich ist, auf Wunsch in den Schutz einer gesetzlichen Krankenkasse zu wechseln. Sollte dies aus Kostengründen gewünscht sein, ergeben sich auch für ältere Versicherte Alternativen, um Geld zu sparen und dennoch von einer ausreichenden Versorgung profitieren zu können.

Die Tarife des eigenen Versicherers genau unter die Lupe nehmen

Wer mit steigendem Alter mit einem Wechsel in die GKV liebäugelt und so Kosten einsparen will, dürfte sich bereits innerlich auf das Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen eingestellt haben, das meist geringer als ein Volltarif der PKV daherkommt. Mit dieser Einstellung ist es allerdings auch möglich, bei einer privaten Versicherung zu bleiben und sich für den sogenannten Standardtarif zu entscheiden. Mit dieser Variante lässt sich der Schutz des bisherigen Volltarifs reduzieren, wodurch auch die Beiträge für diesen Schutz sinken. Sinnvoll ist eine solche Entscheidung gerade dann, wenn auf gewisse Leistungselemente individuell gar nicht mehr vertraut werden muss, auch wenn in früheren Jahren von entsprechenden Schwächen oder Erkrankungen ausgegangen wurde. Mit einem Wechsel in den Standardtarif passt sich das Leistungsniveau des eigenen Vertrags der Ebene der gesetzlichen Krankenkassen an, für diese reduzierte Leistung kann je nach Versicherung eine erhebliche Absenkung des bisherigen Tarifs erwartet werden. Der Wechsel in einen solchen Tarif steht sämtlichen Versicherten offen, allerdings nutzen nur wenige diesen gesetzlichen Spielraum und zahlen stattdessen teures Geld für einen umfassenden Tarif, den sie in all seinen Ausführungen für den individuellen Gesundheitsschutz gar nicht benötigen.

Auch innerhalb der PKV einen sinnvollen Vergleich anstellen

Wer sich noch nicht in einem zu hohen Lebensalter befindet und den Eindruck hat, zu teures Geld für einen Volltarif der PKV zu zahlen, sollte nicht alleine an eine potenzielle Rückkehr in die GKV denken. Grundsätzlich dürften sich auch manche Möglichkeiten zur Einsparung ergeben, wenn ein sinnvoller Vergleich verschiedener Tarife aus dem Umfeld der PKV angestellt wird. Mit diesem lässt sich auf einfache Weise erkennen, ob für das aktuelle Leistungsspektrum bei einem anderen Versicherer weniger Geld pro Monat gezahlt werden muss. Ist dies der Fall, lässt sich bei einem individuellen Antrag der entsprechende Vorteil auch finanziell noch einmal nachprüfen. Doch Vorsicht: Das fortschreitende Lebensalter wirkt sich auf die Tarifierung ebenso negativ aus wie die langsame Ausprägung von Symptomen und Krankheiten. Wer hier rechtzeitig über einen potenziellen Wechsel nachdenkt und bei Zeiten einen Vergleich anstrebt, sollte noch am ehesten von der großen Tarifvielfalt in der PKV profitieren können – in den Leistungen wie finanziell.