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Hamburg - Sonntag, 24.06.2012

Die Wichtigkeit der Gesundheitsprüfung der PKV

Gewissenhafte Angaben für einen gültigen Versicherungsschutz machen

Um von einer gesetzlichen Krankenkasse in den Volltarif einer privaten Krankenversicherung zu wechseln, sind im Regelfall nur die Vorgaben des Gesetzgebers zu erfüllen. Mit der Zugehörigkeit zur richtigen Berufsgruppe bzw. dem Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze mit dem Bruttojahreseinkommen sind diese bereits gemeistert, allerdings kann sich auf dem Weg zu einer umfassenden Absicherung durch die PKV noch ein weiterer Stolperstein ergeben, der schlimmtenfalls den kompletten Wechsel zu einem privaten Versicherer verhindert. Die Rede ist von der Gesundheitsprüfung, die nicht nur bei Verträgen der PKV zu erfüllen ist, sondern bei anderen Versicherungsformen über die Gesundheit des Versicherungsnehmers wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung obligatorisch ist. Mit dieser Gesundheitsprüfung möchte die Versicherung feststellen, wie groß das individuelle Risiko für Erkrankungen ausfällt, da zahlreiche Vorerkrankungen und gesundheitliche Schwächen für die Versicherung schließlich bares Geld in Form von stetig fortlaufenden Leistungen bedeuten würden.

Wie eine Gesundheitsprüfung für die private Krankenversicherung abläuft

Üblich ist es, die Gesundheitsprüfung in Form von Fragebögen zu beantworten und diese dem Versicherer gemeinsam mit der Antragsstellung einzureichen. In den Fragebögen sind zunächst grundlegende Fragen über den eigenen Gesundheitszustand zu beantworten, hierbei geht es auch um Risikofaktoren wie z. B. das Rauchen oder das Ausführen von Trendsportarten. Üblich ist es zudem, den behandelnden Hausarzt anzugeben sowie zu beschreiben, wegen welcher Beschwerden in den letzten Jahren eine ärztliche Behandlung nötig war. Sollte sich die Versicherung unsicher sein, wie ein Antragsteller mit seinen Angaben als Risikofaktor zu werten ist, wird der direkte Kontakt zum behandelnden Arzt gesucht, der klarere Angaben über den gesundheitlichen Gesamtzustand und die hiermit verbundenen Risiken benennen kann. Nur in den seltensten Fällen kommt es wirklich zu einer Ablehnung durch die Versicherung, weil die Vorerkrankungen in einem zu umfangreichen Maße gegeben sind. Unabhängig von der Schwere der Erkrankung steht es dem einzelnen Versicherten frei, in den Basistarif der PKV zu wechseln, dies ist jedoch aufgrund des sehr geringen Leistungsspektrums weniger anzuraten. Eine wichtige Rolle spielt die vorgenommene Gesundheitsprüfung allerdings bei der Tarifierung.

Mit einem Vergleich die richtige Krankenversicherung finden

Die Ergebnisse der Gesundheitsprüfung nehmen einen direkten Einfluss auf die Höhe des monatlich zu zahlenden Beitrags, dennoch sollten auf keinen Fall bekannte Risiken verschwiegen werden. Stellen sich diese später, z. B. durch die Worte eines Arztes, als bekannt und bewusst unterdrückt heraus, liegt eine gezielte Täuschung des Versicherers vor, so dass nicht auf die entsprechenden Leistungen des Versicherungsvertrags vertraut werden kann. Eine bessere Wahl ist es hier, sich von verschiedenen Versicherungen in Deutschland ein Angebot machen zu lassen, da nicht jede in gleicher Weise die eigenene gesundheitlichen Risiken bewertet. Über einen Vergleich wird es so möglich, den individuell besten Versicherer zu finden, mit dessen Hilfe sich auch bei einer leicht lädierten Gesundheit noch ein fairer Monatsbeitrag erzielen lässt.