Jetzt kostenlos vergleichen!



Nachrichten

Hamburg - Montag, 18.06.2012

Lücken in der privaten Absicherung vermeiden

Keinen zu geringen Gesundheitsschutz riskieren

Bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung steht vorrangig bei jüngeren Versicherungsnehmern das Interesse im Vordergrund, Ersparnisse gegenüber einem Verbleib in der gesetzlichen Krankenversicherung zu erhalten. Auch wenn diese bei einem jungen und gesunden Versicherungsnehmer geboten sind, kann sich im Laufe der Jahre schnell die Kehrseite dieser Entwicklung zeigen. Aus Kostengründen entscheiden sich bereits beim Vertragsabschluss Versicherungsnehmer dafür, bestimmte Risiken nicht mit in ihren Vertrag zu übernehmen, nur damit dieser eine geringe Belastung in den monatlichen Kosten mit sich bringt. Gelegentlich geht dieser Schritt auch von der Versicherung aus, die bestimmte bei der Gesundheitsprüfung festgestellte Risiken nicht mit übernehmen möchte. In allen Fällen sollte genau überlegt werden, ob der gebotene Versicherungsschutz wirklich den eigenen Bedürfnissen gerecht wird oder lieber für einen größeren Leistungsumfang etwas mehr Geld ausgegeben werden sollte.

Selbst Leistungen unter dem gesetzlichen Niveau zu finden

Grundsätzlich sollte der Schutz einer privaten Krankenversicherung nicht unter das Niveau sinken, dass ein Versicherter von einer gesetzlichen Krankenkasse erwarten könnte. Genau diese Situation tritt jedoch gelegentlich ein, wenn ein Versicherungsnehmer sich auf zu viele Ausschlüsse in der Absicherung einlässt. Das Risiko ist beim Wechsel in die PKV ab einem mittleren Lebensalter gegeben, wo die eigene Gesundheit nicht mehr einen optimalen Eindruck hinterlässt. Um sich vor zu hohen Behandlungskosten zu schützen, schließen daher verschiedene Versicherungen die Kostenübernahme in einzelnen Bereichen aus. Wer an dieser Stelle nicht aufpasst und großen Wert auf eine umfassende Gesamtperformance legt, kann sich bei der bereitgestellten Leistungen noch nicht einmal auf das Niveau der gesetzlichen Krankenkassen verlassen. Wichtig ist hierbei zu erkennen, dass nicht jede Versicherung in Deutschland die eigene Person als gleiches, versicherungstechnisches Risiko bewertet. Werden einzelne Risiken von der einen Versicherungsgesellschaft ausgeschlossen, kann eine andere die entsprechenden Leistungen weiterhin bieten, wobei hier wiederum der Kostenfaktor realistisch einzuschätzen ist.

Leistungen und Beiträge der Versicherungen sinnvoll vergleichen

Der potenzielle Ausschluss von Leistungen aus dem Versicherungsvertrag machen erneut deutlich, dass es bei einer guten, privaten Krankenversicherung nicht alleine auf den monatlichen Beitrag ankommt, sondern genauso das jeweilige Leistungsspektrum genau überprüft werden sollte. Schließlich wird die Reduktion der monatlichen Kosten für eine Krankenversicherung nur dann lohnenswert, wenn nicht regelmäßig teure Zuzahlungen zu leisten sind, die ein Versicherer nicht übernimmt. Bei einem sachlichen und rechnerischen Vergleich der privaten Krankenversicherer in Deutschland sollte es gelingen, die Unterschiede in der jeweils gebotenen Performance herauszuarbeiten. Oftmals ist es empfehlenswert, sich konkrete Angebote von einzelnen Versicherern einzuholen, um diese untereinander zu vergleichen und hierbei einen genauen Blick auf potenzielle Leistungsausschlüsse zu werfen. Alleine auf einer sachlichen Basis mit umfassenden Informationen dürfte es gelingen, sich für eine optimale Gesundheitsabsicherung zu entscheiden.