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Hamburg - Dienstag, 28.02.2012

Mit einem gezielten Vergleich Billigtarife entlarven

Die Absenkung von Beiträgen in der privaten Krankenversicherung liegt im Interesse aller Versicherungsnehmer. Hierbei sollte jedoch nicht einer von den wenig ausreichenden Ramschtarifen abgeschlossen werden, der meist ein nicht ausreichendes Spektrum an Leistungen zu bieten hat. 

Stets auf ein passendes Leistungsspektrum achten

 Ein Großteil der Haushalte in Deutschland ist heute kaum mehr in der Lage, große finanzielle Sprünge zu unternehmen. Stattdessen ist eine Kontrolle aller Lebenskosten unerlässlich und wirkt sich so auch auf die soziale Absicherung der am Haushalt beteiligten Personen aus. Auf den ersten Blick mag es daher zu einem besonders reizvollen Unterfangen werden, in den Schutz der PKV zu wechseln und hier von sehr günstigen Tarifen zu profitieren. Sollte ein solcher Wechsel möglich werden, mögen sogenannte Billigtarife zu einer besonders reizvollen Vertragsform werden, die für einen geringen, zweistelligen Betrag im Monat eine Absicherung in der privaten Krankenversicherung in Aussicht stellt. Beim Abschluss eines solchen Tarifs ist jedoch Vorsicht geboten, in den meisten Fällen ist von derartigen Billigtarifen allerdings abzuraten.  

Leistungen in Billigtarifen der PKV meist nicht ausreichend

Wie in anderen Lebensbereichen auch, spielt bei der Absicherung der eigenen Gesundheit nicht alleine der zu zahlende Beitrag, sondern auch die Vielfalt an Leistungen mit ein, die nach Abschluss eines Volltarifs erwartet werden können. Genau dieser Faktor wird von vielen Bundesbürgern jedoch ignoriert, die sich einfach nur für eine Absenkung ihrer Beiträge interessieren. Dies gilt vor allem für Personen, die bislang bei einer gesetzlichen Krankenkasse abgesichert waren und von daher ein Standardspektrum an Leistungen gewohnt sind. Oftmals wird daher kein genauer Blick auf Zusatzleistungen geworfen, die in der PKV möglich sind und die je nach Person von sehr teuren Zuzahlungen befreien können. Sollte man sich für einen sogenannten Billigtarif entscheiden, erhält man hiermit jedoch meist eine reine Grundversorgung, die sich an den gesetzlichen Vorschriften orientiert und dabei oft noch unter dem bleibt, was freiwillig an zusätzlichen Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland geboten wird.  

Nicht über Gebühr an der eigenen Gesundheit sparen

Natürlich wird es für viele Bundesbürger möglich, bei einem Vergleich in die private Krankenversicherung pro Monat eine spürbare Reduktion des zu zahlenden Beitrags vorzunehmen. Gerade für junge und gesunde Versicherungsnehmer, die mit ihrem Einkommen die sogenannte Versicherungspflichtgrenze überschreiten, sollte es selbst bei einem größeren Leistungsumfang in der PKV möglich werden, den Monatsbeitrag abzusenken. Allerdings sollte dies nicht zu Lasten von einer dringend benötigten Kostenübernahme gehen, die bei der individuellen Gesundheit eine wichtige Rolle spielt. Ansonsten wird in einen Billigtarif der PKV monatlich wenig Geld eingezahlt, die private Zuzahlungen bei einer Vielzahl von Behandlungen jedoch weiterhin nötig. Und gerade dies werden die meisten Versicherungsnehmer vermeiden wollen, wenn sie sich für einen Volltarif der PKV entscheiden und so eine vielfältige Variante in der modernen Absicherung ihrer Gesundheit wählen.