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Hamburg - Montag, 12.12.2011
Im Jahr 2012 leicht erhöhte Versicherungspflichtgrenze festgelegt
Etwas mehr als 1.000 Euro im Jahr zusätzlich aufzubringen
Wer nicht als Selbstständiger, Freiberufler oder Beamter tätig ist, ist seit jeher davon abhängig, in welcher Höhe sich das jährliche Bruttoeinkommen bewegt. Mit der sogenannten Versicherungspflichtgrenze, die jedes Jahr aufs Neue durch den Gesetzgeber festgelegt wird, wird Angestellten und Arbeitern ein klarer Betrag vorgegeben, der mit dem eigenen Einkommen zu überschreiten ist. Wer aktuell noch nicht Mitglied in der PKV ist, aber für die nächsten Jahre einen Wechsel zu einem privaten Krankenversicherer plante, wird im Jahr 2012 etwas mehr Einkommen mitbringen müssen, um den gewünschten Wechsel nach Plan durchführen zu können. Für 2012 wurde der Beitrag um exakt 1.350 Euro erhöht.
Wechsel in die PKV für das nächste Jahr leicht erschwert
Wer für das ablaufende Jahr 2011 anstrebte, ein ausreichendes Bruttoeinkommen für den Wechsel zu einem privaten Krankenversicherer aufzubringen, musste hierfür 49.500 Euro brutto aufbringen, dies entspricht einem monatlichen Bruttogehalt von 4.125 Euro. Sollte dies im auslaufenden Jahr möglich werden, ist lediglich noch die einjährige Jahresfrist als Wartezeit zu erfüllen, damit sämtliche Herausforderungen für den Wechsel zu einem Anbieter der PKV gegeben sind. Wer dies im Laufe des Jahres 2012 erfüllen möchte, muss dafür mittlerweile 50.850 Euro als Bruttogehalt pro Jahr erzielen. Auf den Monat umgerechnet sind dies 4.237,50 Euro, die als Bruttogehalt aufgebracht werden müssen. Eine entsprechende Höhe für einen potenziellen Wechsel nachzuweisen, ist über Gehaltsverträge von Angestellten oder Arbeitern ohne weiteres möglich, individuell sollten zudem Informationen eingeholt werden, welche Sonderzahlungen des Arbeitgebers als Teil des Bruttoeinkommens durch den Gesetzgeber akzeptiert werden, um dies für das Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze mit einzurechnen.
Den Wechsel zur richtigen Krankenversicherung genau überlegen
Auch wenn es für manchen Arbeitnehmer durch die Veränderung schwerer erscheint, in den Schutz der PKV zu wechseln, sollte bei Erfüllung aller Voraussetzungen ein kluger Vergleich stattfinden, um so den besten Anbieter für die eigene Person zu entdecken. Sollte es aktuell noch nicht möglich sein, den Schutz der PKV im Rahmen eines Volltarifs zu genießen, kann immer noch ein leistungsstarker Zusatztarif helfen, die gesundheitliche Absicherung nach eigenen Vorstellungen zu erhalten. Auch hierbei kann es sich lohnen, durch einen Vergleich der Zusatztarife den besten Partner aus dem Bereich privater Krankenversicherer zu finden.