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Hamburg - Donnerstag, 06.10.2011

Die Zusatzkrankenversicherung – Zum Wohle der Gesundheit

Die gesetzlichen Krankenkassenversicherungen bieten heutzutage neben der medizinischen Grundversorgung nur wenige Leistungen, die auf die individuellen Bedürfnisse eines Versicherten zugeschnitten sind. Deshalb kann es sich lohnen eine private Zusatzkrankenversicherung abzuschließen. Die Möglichkeit der privaten Zusatzkrankenversicherung steht jedem offen, sowohl privat als auch gesetzlich Krankenversicherten. Die Zusatzkrankenversicherungen werden vor allem von privaten Versicherungsunternehmen angeboten.

Mit einer privaten Zusatzkrankenversicherung kann man sich bestimmte Leistungen im Krankheitsfall zusätzlich versichern lassen. So ist es zum Beispiel möglich, ein Einzelbettzimmer bei einem Krankenhausaufenthalt oder eine Chefarztbehandlung zu versichern. Auch Leistungen wie Kuraufenthalte, Zahnersatz oder Behandlungen durch Heilpraktiker lassen sich über eine Zusatzkrankenversicherung versichern. Es gibt zwei Möglichkeiten eine private Zusatzkrankenversicherung abzuschließen, entweder über eine Ergänzungsversicherung oder über einen Modultarif. Bei einer Ergänzungsversicherung kann man sich unterschiedliche Leistungen aus verschiedenen Teilbereichen aussuchen und einzeln versichern lassen. Der Modultarif bietet ein gesamtes Leistungspaket, welches man als Ganzes abschließen muss. Insgesamt umfasst der Modultarif mehr Leistungen, ist aber im Vergleich zur Ergänzungsversicherung auch viel teurer.

Bevor man sich für eine Zusatzkrankenversicherung entscheidet, sollte man sich zunächst überlegen, welche Leistungen im Krankheitsfall auf jeden Fall vergütet werden sollen. Schon hier lässt sich möglicherweise feststellen, ob eher eine Ergänzungsversicherung oder ein Modultarif in Frage kommen. Auf jeden Fall sollte man einen Zusatzkrankenversicherung Vergleich durchführen, d.h. sich bei verschiedenen Versicherungsunternehmen über die Leistungen, Konditionen und Kosten privater Zusatzkrankenversicherungen informieren und sie miteinander vergleichen. Neben der Art und Anzahl der zu versichernden Leistungen spielen für die Berechnung der Beiträge zusätzlich das Alter, das Geschlecht und die Gesundheit des zu Versichernden eine Rolle.

Autor/Inhalt: Florian Beischall