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Hamburg - Mittwoch, 28.09.2011

Die Beitragsbemessungsgrenze und ihre Auswirkungen

Hohe Einkommen müssen nicht teuer für ihren Gesundheitsschutz zahlen

Wer arbeitet und ein Einkommen erzielt, muss für seinen Schutz der Gesundheit im Rahmen der Krankenversicherung Beiträge zahlen. Dies gilt für alle berufstätigen Bundesbürger und ist Millionen von gesetzlich Versicherten bewusst, die ihren Beitrag direkt vom Bruttolohn abgezogen bekommen. Der Abzug richtet sich nach einem festgelegten Prozentsatz, so dass viele Versicherte meinen, dass alle Arbeitnehmer in gleicher Maße prozentual ihren Bruttolohn einzahlen müssten. Genau dies ist allerdings nicht der Fall, was an der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze liegt. Durch die Regelung dieser Grenze werden vor allem höhere Einkommen bevorteilt, da diese nicht im kompletten Verhältnis zu ihrem Einkommen ihre Beiträge einzahlen müssen.

Den Unterschied zur Versicherungspflichtgrenze kennen

Wer mit seinem Einkommen die Beitragsbemessungsgrenze übersteigt, muss für jeden weiterverdienten Euro keine Sozialabgaben im Sinne der Krankenversicherung entrichten. Dabei erreicht die Beitragsbemessungsgrenze heute nicht mehr die Versicherungspflichtgrenze, wobei über einige Jahrzehnte hinweg beide Größen in Deutschland gleich hoch waren. Wird die Beitragsbemessungsgrenze übersprungen, sind noch einige 1.000 Euro im Jahr Brutto zu verdienen, damit die Versicherungspflicht erlischt und eine Mitgliedschaft in der PKV mit einem Volltarif möglich wird. Bereits vorher stellt die Bemessungsgrenze eine Art kleine Belohnung für das hohe Einkommen dar, so dass man sich als gesetzlich Versicherter noch einmal überlegen soll, ob der Wechsel in einen privaten Volltarif wirklich eine sinnvolle Entscheidung darstellt. In den meisten Fällen fällt diese Entscheidung jedoch positiv aus, was vor allem am besseren Leistungsspektrum liegt, das man sich durch einen Wechsel in die PKV als Versicherter zusichern kann.

Mit einem Vergleich die passende Versicherung finden


Egal, welches Einkommen pro Jahr auch erzielt wird – jeder Bundesbürger hat ein ganz natürliches Interesse daran, die Kosten für die eigene, gesundheitliche Absicherung möglichst gering zu halten. Ein Wechsel zu einem Unternehmen der privaten Krankenversicherung kann hierzu einen Beitrag leisten, wobei viele Versicherte neben einem Blick auf die monatlichen Beiträge immer häufiger auf das Leistungsspektrum schauen. Wer bereits die Beitragsbemessungsgrenze überschritten hat, dürfte sich noch intensiver mit den Angeboten der PKV auseinandersetzen, da so die Versicherungspflichtgrenze nicht mehr fern ist. Die Chancen für einen Wechsel steigen so, der Versicherungsvergleich für Tarife der PKV kann daher besonders konkret ausfallen.