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Hamburg - Freitag, 15.07.2011

Die private Krankenversicherung im Alter

Die Kosten für die private Krankenversicherung richten sich anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung nach mehreren Faktoren. Die Leistungen, die ausgewählt wurden, stellen einen gewichtigen Faktor dar. Denn in der PKV ist der Leistungsumfang nicht für jeden Versicherten gleich umfangreich, denn dies unterliegt der freien Entscheidung des Versicherten. Weitere Faktoren, die sich auf die Höhe des Beitrags auswirken, sind neben dem Eintrittsalter und dem Geschlecht auch der Gesundheitszustand. Der Gesundheitszustand ist insofern relevant, als dass dieser ein Indiz für die Versicherung darstellt, welche Kosten für die Versorgung des jeweiligen Versicherten zu erwarten sind. Diese kosten sind im Alter in der Regel höher, als es in jungen Jahren der Fall ist. Darum legen private Krankenversicherungen bereits während der gesamten Dauer der Mitgliedschaft Altersrückstellungen an. Diese Rückstellungen, die übrigens eine verzinsliche Kapitalanlage darstellen, sind dazu gedacht, einen Kostenanstieg im Alter so weit wie möglich zu vermeiden. Daher ist es für die Höhe des Versicherungsbeitrags im Alter am besten, wenn man bereits lange Zeit in der privaten Krankenversicherung versichert ist, da so auf ein möglichst umfangreiches Kapital zurückgegriffen werden kann.

Ansonsten bestehen verschiedene Möglichkeiten, im Alter die Kosten für die private Krankenversicherung zu senken. Zum Einen kann unter bestimmten Bedingungen in den Basistarif gewechselt werden, aber auch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung spart Beitragskosten. Genauer kann man sich auf www.private-krankenversicherung.net informieren.

Autor/Inhalt: Johana Schmitt