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Hamburg - Mittwoch, 08.06.2011

Besonderheiten im Basistarif der PKV beachten

Gebotene Leistungen in den meisten Fällen nicht ausreichend

Egal, ob der Wechsel aus einer gesetzlichen Krankenkasse in die PKV gewünscht ist oder die Kosten für einen Volltarif eines privaten Versicherers zu hoch sind – in zahlreichen Fällen interessieren sich Versicherte für den sogenannten Basistarif, mit dessen Hilfe eine besonders preiswerte Absicherung von gesundheitlichen Risiken möglich scheint. Und in der Tat sind alle Versicherer gezwungen, einen solchen Tarif anzubieten und damit jedem den Schutz durch eine private Krankenversicherung zu ermöglichen, unabhängig von den gebotenen, gesundheitlichen Dispositionen der einzelnen Person. War es früher möglich, aufgrund des zu hohen Gesundheitsrisikos einen Bewerber abzulehnen, muss eine Versicherung zumindest den Basistarif zur Verfügung stellen, sofern die Voraussetzungen für einen Wechsel in die PKV vorliegen.

Bei schweren, gesundheitlichen Problemen in die PKV wechseln


Letztlich ist der Basistarif für viele Versicherten interessant, die mit einem klassischen Volltarif hohe Kosten durch ihre gesundheitliche Situation zu erwarten hätten und gleichsam mit einem hohen Monatseinkommen teures Geld in den Schutz einer gesetzlichen Krankenkasse einzahlen müssen. Hier kann der Basistarif eine sinnvolle Alternative darstellen, dennoch sollte man sich als Wechselwilliger vor Augen führen, welche Leistungen in den Basistarifen der verschiedenen Versicherungen geboten sind. Meist orientieren sich diese Tarife komplett an den Vorgaben, mit denen man auch bei einer gesetzlichen Krankenkasse zu rechnen hat. Von einer besseren Leistung, die viele mit dem Wechsel in die PKV verbinden, kann hier also auf keinen Fall gesprochen werden, alleine der Kostenfaktor kann in Einzelfällen dazu führen, dass der Basistarif eine bessere Wahl als der Verbleib in der GKV ist.

Mit einem Volltarif bessere Leistungen erhalten

Wer bei seinem Wechsel in die PKV vor allem bessere Leistungen erwartet, die eine gesetzliche Krankenkasse längst nicht mehr standardmäßig in ihrem Katalog bietet, sollte sich alleine mit den Volltarifen der privaten Krankenversicherer auseinandersetzen. Diese dürften zwar monatlich teurer kommen als der Basistarif, hier erhält jeder Versicherte jedoch sprichwörtlich mehr fürs Geld: Umfassende Leistungen, die sich je nach gewünschter Tarifvariante auch individualisieren lassen und so garantieren, eine Absicherung nach Maß zu erhalten. Wann auch immer der Basistarif als erste Option beim Wechsel in die PKV gezogen wird – es müssen trifftige Gründe vorliegen, warum man sich als Versicherter gerade für diese Tarifvariante entscheidet.