Nachrichten
Hamburg - Donnerstag, 26.05.2011Bezahlt die Krankenversicherung die Einlagerung des Bluts?
Das Nabelschnurblut eines Neugeborenen enthält Stammzellen, die unbelastet erscheinen. Bei Erwachsenen hingegen sieht das etwas anders aus. Die Stammzellen, die jeder Mensch besitzt, verändern sich durch verschiedene Umwelteinflüsse. Unbelastetes Nabelschnurblut hat sich in der Medizin bewährt. So lassen sich heute zum Beispiel Leukämie und verschiedene Krebsarten mit Nabelschnurblut erfolgreich behandeln. Nabelschnurblut kann privat und öffentlich gelagert werden. Beide Varianten unterscheiden sich voneinander. Bei einer öffentlichen Lagerung handelt es sich um eine freiwillige Spende. Eine Blutbank kann jederzeit auf das eingefrorene Blut zurückgreifen, wenn es von einem kranken Menschen benötigt wird. Bei einer privaten Lagerung sieht das etwas anders aus.Das Nabelschnurblut ist nur für das eigene Kind und nicht für fremde Menschen gedacht. Die private Einlagerung des Bluts kostet Geld. In der Regel verlangen entsprechende Institutionen dafür zwischen 2000 und 2500 Euro. Die Einlagerungszeit beträgt dabei in der Regel 20 Jahre. Nach dieser Zeit kann der Vertrag jederzeit verlängert werden. Die Kosten für eine private Einlagerung werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Private Krankenkassen leisten bei Versicherten teilweise einen Zuschuss, da sie mit einigen Blutbanken zusammenarbeiten. Bei einer öffentlichen Einlagerung handelt es sich, wie oben erwähnt, um eine Spende. Hier entstehen Eltern keine Kosten.
Mit Stammzellen aus Nabelschnurblut können heute einige Krankheiten erfolgreich therapiert werden. Einer Mutter entstehen keinerlei gesundheitliche Nachteile bei einer frühzeitigen Nabelschnurabtrennung, ganz im Gegenteil. Die Plazenta löst sich dadurch schneller ab. Aus Nabelschnurblutstammzellen können nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen mitwachsende Herzklappen herangezüchtet werden. Forscher arbeiten Tag und Nacht daran, damit eines Tages herzkranken Patienten geholfen werden kann.
Nachrichten Archiv
- 26.05.2011Bezahlt die Krankenversicherung die Einlagerung des Bluts?
- 26.05.2011Der Wechsel zur privaten Krankenversicherung
- 26.05.2011PKV statt GKV - Weshalb Private Krankenversicherer immer attraktiver werden
- 02.05.2011Worauf Verbraucher beim Wechsel in die PKV achten müssen
- 07.04.2011Eigene, gesundheitliche Risiken stets beim Vertragsabschluss angeben
- 06.04.2011Ein Drittel der Privatversicherten mit PKV unzufrieden
- 06.04.2011Von einem Vergleich zahlreicher Angebote der PKV profitieren
- 01.04.2011Gesetzliche Nachbesserung für Behandlung nach dem Basistarif offenbar notwendig
- 29.03.2011Urteil des EuGH richtet sich gegen geschlechtsspezifische Tarife
- 27.03.2011Den Basistarif nur bei einer gewünschten Minimalversorgung wählen
- 26.03.2011Zahnärzte können mit leichter Erhöhung ihrer Honorare rechnen
- 23.03.2011Praxisgebühr in Deutschland auch nach Ansicht der Politik wenig effektiv
- 17.03.2011Ärztliche Versorgung auch außerhalb des eigenen Fachbereich erlaubt
- 15.03.2011Diabetiker müssen ab dem Sommer 2011 mit weiteren Ausgaben rechnen
- 11.03.2011Diskussion über private Pflegeversicherung duch Sozialverbände forciert





