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Hamburg - Montag, 28.02.2011

Mit dem Wechsel in die PKV schnelle Behandlungen zusichern

Lange Wartezeiten bei akuten Beschwerden nicht hinnehmen

Wer über Jahre hinweg in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert war, dürfte sich nicht selten über teilweise wochenlange Wartezeiten bei Fachärzten ärgern, wobei man sich eigentlich eine dringende Beseitigung von akuten Beschwerden wünscht. Nicht selten wird sich hierbei gewünscht, möglichst zeitnah die entsprechende Behandlung erhalten zu können und so Tage und Wochen des Schmerzes einsparen zu können. Durch einen Wechsel zu einem Anbieter der privaten Krankenversicherung ist dies durchaus möglich, da nach Erfahrung in der ärztlichen Praxis die Privatpatienten gerne zu einem zeitnahen Termin ihre Behandlung genießen können.

Ärzte streiten ab, private Krankenversicherer werben hiermit

Die Diskussion, ob gesetzlich Versicherte lediglich Patienten zweiter Klasse sind und privat Versicherte bevorzugt werden, wird seit Jahren diskutiert und auch immer wieder von den Medien aufgegriffen. Vor allem die Ärzte selbst wehren sich gegen die Vorwürfe, dass sie private Patienten schneller und eher behandeln als gesetzlich Versicherte. Im Umkehrschluss findet man in der Werbung mancher, privater Versicherer dieses Argument durchaus als Vorteil, in den Schutz der privaten Krankenversicherung zu wechseln. Und auch wenn es in der gesamten Ärztelandschaft große Unterschiede geben mag, was die Bevorzugung von Privatpatienten angeht, dürften gerade gesetzlich Versicherte mit ihren Erfahrung den Eindruck gewonnen haben, dass in vielen Praxis Versicherte einer gesetzlichen Krankenkassen mit etwas längeren Wartezeiten zu rechnen haben. Wer diesen Zustand nicht unnötig hinnehmen möchte, kann sich sowohl durch einen Wechsel in einen Volltarif der PKV entscheiden oder – falls dieser wegen der eigenen Berufsgruppe oder des Einkommens nicht möglich wird – einen entsprechenden Zusatztarif abschließen.

Private Zusatztarife als Alternative

Durch eine private Zusatzversicherung können sich gesetzlich Versicherte beispielsweise darum bemühen, in Krankenhäusern oder Kliniken die gleiche, umfangreiche Versorgung zu erhalten wie ein Versicherter in einem Volltarif der PKV. Die Behandlung in einem Einzelzimmer oder die tägliche Visite durch den Chefarzt können als Vertragselemente hierzu gehören und dafür sorgen, dass man sich auch als Mitglied der GKV rundum versorgt fühlt. Dies ist natürlich nur eine kleine Alternative im Vergleich zum Wechsel in einen Volltarif der PKV, welcher jedoch nicht allen Versicherten möglich wird. Lange Wartezeiten hinzunehmen kann schließlich auch dadurch verhindert werden, die eigene Arztlandschaft vor Ort genauer unter die Lupe zu nehmen.