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Hamburg - Dienstag, 17.08.2010Einkommensgrenze für viele gesetzlich Versicherte eine unbekannte Hürde
Wechsel in die PKV mit entsprechendem Einkommen oder Berufsgruppe möglich
Der Wechsel zu einem Anbieter der Privaten Krankenversicherung ist in den letzten Tagen wieder zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit sowie ins Bewusstsein von Millionen von gesetzlich Versicherten gelangt. Die von der schwarzgelben Regierung beschlossene Beitragserhöhung der gesetzlichen Beiträge ab dem Jahe 2011 sorgt bei unzähligen Bürgern nicht nur für Unmut, sondern auch für den Wunsch nach einem Wechsel in die Private Krankenversicherung. Dass dieser jedoch nicht einfach durch Kündigung der Mitgliedschaft bei einer Krankenkasse sowie der Unterschrift eines Versicherungsvertrags bei einem Anbieter der PKV erfolgen kann, ist vielen nicht bewusst, die Zeit ihres Lebens bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert waren.Beitragsbemessungsgrenze für alle Angestellten und Arbeiter entscheidend
Ein derart einfacher Wechsel in die PKV ist im Regelfall nur bei Selbstständigen oder Freiberuflern möglich, die keinen direkten Arbeitgeber besitzen und somit auch den Arbeitgeberanteil an ihrem gesetzlichen Versicherungsbeitrag aus eigener Tasche zahlen müssen. Wird diesen Berufsgruppen der Wechsel in die PKV leicht gemacht, hat ein Arbeiter oder Angestellter zusätzliche Auflagen zu Erfüllung. Wichtig ist hierbei vor allem das Überschreiten der Einkommensgrenze, die jedes Jahr aufs Neue durch den Gesetzgeber festgeschrieben wird und die vorgibt, wie hoch das jährliche Einkommen zu sein hat, um hiermit in die private Krankenversicherung wechseln zu können. Ist dieses Einkommen erreicht, gilt aktuell noch eine 3-Jahres-Frist, d.h. man muss weitere 36 Kalendermonate ausharren, bis man endlich zu einem Unternehmen der PKV wechseln kann. Für das Jahr 2011 ist hierbei jedoch ebenfalls angedacht, die Sperrfrist zu verkürzen und auf die alte gesetzliche Frist von 12 Monaten zurückzuschrauben.
Wechsel in die Private Krankenversicherung bleibt lukrativ
Auch wenn die Hürden für manche Arbeitnehmer nur schwer zu nehmen sein sollten – der Wechsel zu einem Unternehmen der PKV lohnt sich in jedem Fall – entweder durch reizvolle, monatliche Beiträge oder die zu erwartenden Leistungen, die man je nach medizinischem Bereich kaum mehr von einer gesetzlichen Krankenkasse erhält. Wer mit dem Gedanken eines Wechsels spielt und aktuell noch kein ausreichendes Einkommen besitzt, kann zudem eine Anwartschaft bei einem Versicherer abschließen, die einen geringen Monatsbeitrag kostet, jedoch den eigenen Gesundheitszustand und das Alter versicherungstechnisch konserviert und so beim letztendlichen Wechsel in die Private Krankenversicherung günstige Konditionen sicherstellt.
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