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Hamburg - Montag, 16.08.2010Vertreter der PKV machen sich für Kapitaldeckung in der Pflege stark
Verfahren als sicherste Möglichkeit zur Finanzierung der zukünftigen Risiken
Die gesetzlichen Pflegekassen sind bereits in der heutigen Reaktion leer, eine Besserung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ist in Anbetracht der sich verschiebenden Generationslasten auch nicht absehbar. Während die Politik bereits seit einigen Jahren nach aktiven Lösung der Pflegemisere sorgt, ohne dabei permanent den entsprechenden Beitrag gesetzlich erhöhen zu müssen, melden sich nun vor allem Vertreter der Privaten Krankenversicherung zu Wort. Vor allem die aktuelle Gestalt, wie mit den monatlichen Beiträgen umgegangen wird, sieht der Verband der PKV eher kritisch, weshalb dem Gesetzgeber eine Umstellung auf das Kapitaldeckungsverfahren dringend ans Herz gelegt wird.Kapitaldeckung ein in der Privaten Krankenversicherung erprobtes Prinzip
Das Prinzip der Kapitaldeckung ist allen Versicherten bekannt, die in der Privaten Krankenversicherung den Schutz eines Volltarifes oder je nach Anbieter auch eines Zusatztarifes genießen. Durch das Prinzip wird für jeden einzelnen Versicherten ein eigenes, fiktives Konto eröffnet, auf welchem nur die eigenen Beiträge landen und hier entsprechend im Laufe der Jahre verzinst werden. Der einzelne Versicherte leistet also durch seine Beiträge stets selbst einen Vorschuss und finanziert nicht mit seinem Geld den Personenkreis, der in der aktuellen Situation der Leistungen bedarf. Durch das Kapitaldeckungsprinzip kann es also wie in der aktuellen, gesetzlichen Pflegeversicherung nicht zu einem Konflikt durch die altersmäßige Veränderungen der Gesellschaft kommen, da hier die in späteren Jahrzehnten Pflegebedürftigen bereits für sich selbst vorgeleistet haben und nicht auf die Gelder der dann jungen Generation angewiesen sind.
Chancen auf Umstellung auf das Modell der Privaten Krankenversicherung noch gegeben
Verschiedene Experten im Bereich der PKV machten deutlich, dass es in der aktuellen Situation noch nicht zu spät wäre, das entsprechende Verfahren auch im gesetzlichen Pflegebereich zu übernehmen, um so auch noch die Liquidität in einigen Jahrzehnten sicherzustellen. Offen zeigte sich der Verband der PKV zudem dafür, anstelle der heutigen Regelung eine verpflichtende, private Pflegeversicherung einzuführen, um die Risiken vom Staat fortzuführen und in die Hände der privaten Betreiber zu übergeben. Für die Private Krankenversicherung wäre dies mit Sicherheit ein lohnenswertes Geschäft, demgegenüber jedoch auch die sicheren Leistungen für Millionen Versicherte stehen würden, die sich aktuell um ihren eigene Pflegefall in Zukunft sorgen dürften.
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