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Hamburg - Freitag, 13.08.2010PKV warnt vor erschreckender Verformung der Alterspyramide
Demographische Herausforderungen als Belastung für gesetzliche Krankenkassen
Seit einigen Jahren wird durch verschiedene Medien immer wieder betont, dass sich die deutsche Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten auf entscheidende Umbrüche bezüglich der Zusammensetzung der Bevölkerung einstellen müsste. Dass die Deutschen immer älter werden, werden eine der geringsten Nachwuchsraten im europäischen Vergleich immer weniger neue Erdenbürger ins Land bringt, ist auch eine hinlänglich bekannte Tatsache. Wie eklatant sich diese Entwicklung jedoch auf die gesetzliche Krankenversicherung auswirken dürfte, belegen neue Zahlen, mit denen der Verband der Privaten Krankenversicherung auf sich und die Möglichkeiten aufmerksam macht, durch eine private Vorsorge dem demographischen Wandel zu entgehen.Individuelle Leistungen in der Privaten Krankenversicherung garantiert
Die gesetzlichen Krankenkassen verfahren nach einem Solidarprinzip. Konkret bedeutet dies, dass alle Mitglieder unabhängig ihrer gesundheitlichen Risiken einen monatlichen Beitrag einzahlen, der an ihrem Einkommen gemessen wird. Jüngere Arbeitnehmer finanzieren auf diese Weise das Kassensystem, wobei vor allem ältere und einkommensschwache Mitglieder die Leistungen geltend machen. Werden durch die demographischen Veränderungen die Anzahl der Einzahlenden weniger, während die Leistungsempfänger in den gesetzlichen Krankenkassen zahlenmäßig überlegen werden, kann dieses Prinzip selbstverständlich auf Dauer nicht mehr funktionieren. Die Folge wären entweder ein Zusammenkürzen von immer mehr Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung oder ein dauerhaftes Erhöhen der monatlichen Beiträge, wodurch die in Relation gerechnet wenigen Beitragszahler nur noch mehr belastet würden.
Prinzip der Privaten Krankenversicherung als gangbare Lösung
Ein Aufhalten der zusätzlichen Kostenbelastung ist in den Augen der PKV kaum möglich. Umso gerechter wäre in diesem Zusammenhang jedoch ein System, in welchem jeder Beitragszahler explizit mit seinen Beiträgen für die Risiken aufkommt, die er in einen Versicherungsvertrag mit hineinbringt. Ein Prinzip, welches seit Jahrzehnten schon bei der Privaten Krankenversicherung gefunden werden kann und es so jedem Versicherten möglich macht, durch eine gesunde Lebensführung sich selbst mit niedrigen Beiträgen zu belohnen – ein Verhalten, welches bei den gesetzlichen Krankenkassen noch keine Rolle spielt.
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