Nachrichten
Hamburg - Freitag, 13.08.2010Betriebskrankenkassen in NRW fortan mit Hausarztmodell
Direkter Gang zum Hausarzt bringt monatlich niedrigere Beiträge
Mehrere hunderttausend Bürger in Nordrhein-Westfalen sind bei einer der sogenannten Betriebskrankenkassen versichert – eine gesetzliche Krankenversicherung, die bis vor ein paar Jahren nur Mitgliedern bestimmter Betriebe offenstand und nun von allen Bürgern im entsprechenden Bundesland genutzt werden können. Musste man bislang als Versicherter bei einer BKK ohne das sogenannte Hausarztmodell auskommen, wird im Juni und Juli ein entsprechender Tarif bzw. die Option zur Ergänzung des eigenen Tarifes angeboten. Hierauf verständigte sich der Landesverband der BKK mit den Ärztevertretern in NRW und macht so für alle gesetzliche Versicherten der Kasse Einsparungen beim monatlich zu zahlenden Beitrag möglich.Hausarztmodell der Krankenversicherung für Einsparungen auf beiden Seiten
Vom Hausarztmodell profitieren alle Seiten: Versicherte, Krankenkasse und Ärzte. Grundlegend macht das Modell möglich, dass jeder Patient vor Aufsuchen eines Facharztes erst einmal seinen Hausarzt konsultiert und hier eine Überweisung für den entsprechenden Spezialarzt erhält. Dies ist mit einem Erlass der Praxisgebühr verbunden und kann auch als gewählter Tarif zusätzliche Einsparungen bei den monatlichen Kosten bringen. Eine Regelung, die Hausärzten mehr Patienten bringt und Fachärzte von den Patienten entlastet, die faktisch mit ihren Beschwerden nichts beim entsprechenden Arzt zu tun haben. Da hierdurch auch keine unnötigen Arztkosten abgerechnet werden müssen, wird auch den gesetzlichen Betriebskassen die Möglichkeit gegeben, bei ihren Ausgaben zu sparen.
Modell des Hausarzttarifes auch in der Privaten Krankenversicherung zu finden
Wer sich bereits an das Hausarztmodell gewöhnt hat und über einen Wechsel in die Private Krankenversicherung nachdenkt, muss sich hierbei mittlerweile nicht mehr umstellen. Immer mehr Unternehmen der PKV bieten einen entsprechenden Tarif an, da sie in gleicher Weise die Einsparmöglichkeiten entdeckt haben, die mit dieser besonderen Form der Tarifierung verbunden sind. Ein weiteres Argument für Einsparungen, die man als Versicherter bei der PKV neben günstigen Monatsbeiträgen ausnutzen kann.
Nachrichten Archiv
- 13.08.2010Betriebskrankenkassen in NRW fortan mit Hausarztmodell
- 11.08.2010Finanzaufsicht fordert größere Kostentransparenz von DKV und anderen Versicherern
- 11.08.2010Verschreibungspflicht von Paracetamol zeigt medizinisch gewünschten Effekt
- 11.08.2010Europäische Versicherungskarte soll Behandlung im Ausland noch einfacher gestalten
- 11.08.2010Rücksetzung der dreijährigen Wartefrist für Wechsel in PKV immer noch ausstehend
- 11.08.2010Ärztepakt soll Mangel an behandelnden Ärzten in Kliniken dauerhaft beseitigen
- 11.08.2010Osteopathie in immer mehr Tarifen der Privaten Krankenversicherung mit eingeschlossen
- 11.08.2010Auswirkungen von zu viel oder zu wenig Schlaf für die Gesundheit ausgiebig belegt
- 11.08.2010Kostenerstattungen durch die PKV für Behandlungen beim Heilpraktiker bestätigt
- 11.08.2010Henkel macht Ablehnung der Kopfpauschale in der PKV noch einmal deutlich
- 11.08.2010Kooperationen zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung immer häufiger
- 10.08.2010AOK und Verbraucherschützer starten Initiative zur Bewertung von Krankenhäusern
- 10.08.2010Einweisung ins Krankenhaus für Mitglieder in der PKV örtlich nicht bindend
- 10.08.2010Absetzbarkeit der Krankenkassenbeiträge als weiteres Argument für Wechsel in die PKV
- 10.08.2010Wechsel in die Private Krankenversicherung aktuell reizvoller denn je





