Nachrichten
Hamburg - Montag, 09.08.2010PKV vor Erneuerung ihrer Strukturierung von Arzneimitteln
Analyse des Verbrauches der großen Krankenkassen als Schlüssel
Mittlerweile sind es mehr als zwei Milliarden Euro im Jahr, die alle Privaten Krankenversicherungen zusammen alleine für die Versorgung mit Medikamenten für ihre Versicherten ausgeben müssen. Ein Betrag, der absehbar in der näheren Zukunft steigen dürfte und deshalb schon heute für den Sektor Private Krankenversicherung für Anregungen sorgt. Und in der Tat kümmert sich eine aktuelle Studie, die durch den Verband der Privaten Krankenversicherung in Auftrag gegeben wurde darum, wo potenzielle Einsparungspotenziale für die Versicherer liegen, ohne das der Patient selbst auf etwas verzichten muss. Zu diesem Zweck wurde vor allem das Ausgabeverhalten der sieben größten Versicherer in Deutschland untersucht.Private Krankenversicherung weiterhin für innovative Medikamente offen
Eine Leistung, die in jedem Fall dauerhaft erhalten bleiben soll, ist die Versorgung von privat Versicherten mit neuartigen und innovativen Medikamenten. Diese werden seit Jahrzehnten in erster Linie privat Versicherten angeboten, wobei die Versicherung im Regelfall für die vollen Kosten des Medikaments aufkommt. An dieser Regelung soll sich auch weiterhin nichts ändern, da sie nicht nur für die Patienten die Hoffnung auf schnelle Heilung durch neue Arzneimittel beinhaltet, sondern auch eine wichtige Kooperation zwischen Versicherern und der Pharmaindustrie darstellt, die für die Forschung ebenso für den Patienten wertvoll und nützlich ist.
Entwicklungen in der Arzneimittelbranche erkennen
Die Neustrukturierung der Ausgaben in der Privaten Krankenversicherung für Medikamente soll sich in Zukunft vor allem danach richten, welche Medikamente stark angefragt sind und dementsprechend auch häufig von den behandelnden Ärzten verschrieben werden. Gerade hier soll auf keine Fall eine Einsparung passieren, da die breite Masse der Versicherten in jedem Fall weiterhin auf Leistungen setzen soll, die sie gewohnt sind. Bei anderen Medikament soll fortan der Weg gefunden werden, die vergleichbar günstigste Lösung bei der Behandlung von Erkrankungen einzusetzen, diese jedoch weiterhin in einem vollen Umfang zu erstatten. Konkretisierung des Konzeptes stehen noch aus und sind in den nächsten Monaten zu erwarten. Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung, wo der Ausgabenanstieg für Arzneimittel eine immer größere Rolle für das Versorgungsloch der Patienten spielt, ist im Rahmen der PKV also weiterhin mit einem hohen Standard an Erstattungen für Arzneimittel zu rechnen.
Nachrichten Archiv
- 09.08.2010PKV vor Erneuerung ihrer Strukturierung von Arzneimitteln
- 09.08.2010PKV will Ärzten zukünftig Vereinbarungen im Bereich Qualität anbieten
- 09.08.2010AXA und Münchener Verein bei Qualitätstest weit vorne
- 09.08.2010Privatlaborleistungen für privat Versicherte in der Kritik
- 09.08.2010HUK-Coburg Krankenversicherung und AstraZeneca schließen Kooperationsvertrag
- 09.08.2010Mögliche Erhöhung der Beiträge zur GKV noch dieses Jahr möglich
- 08.08.2010Rösler plant Vorteile bei Studienaufnahme für zukünftige Landärzte
- 08.08.2010Diabetes nicht zwingend Ausschlussgrund für Wechsel in die Private Krankenversicherung
- 08.08.2010Leistung von Krankentagegeld bei Eintritt der Berufsunfähigkeit nicht mehr beanspruchbar
- 08.08.2010Insolvenzen von Unternehmen der GKV in naher Zukunft wahrscheinlich
- 08.08.2010Wahltarife der AOK als großes Ärgernis für viele Unternehmen der Privaten Krankenversicherung
- 08.08.2010Änderungen in der Regelung um Altersrückstellungen für ältere PKV Mitglieder nachteilhaft
- 08.08.2010Wechsel von Versicherten nach Ansicht der GKV im üblichen Rahmen
- 08.08.2010Neuer Zahntarif ZG plus der Barmer Krankenversicherung vorgestellt
- 08.08.2010Reform der Arzneimittelpreise kommt möglicherweise schon im August





