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Hamburg - Mittwoch, 04.08.2010

Rabattverträge in der PKV stoßen auf hohe Akzeptanz

Generika helfen, Kosten im Gesundheitssystem niedrig zu halten

Der hohe Wettbewerb im Bereich der Privaten Krankenversicherung macht es nötig, dass sich immer mehr Versicherer über den Kostenfaktor Gedanken machen muss, um dauerhaft zufriedene Kunden als Versicherte halten zu können. Eine Möglichkeit, Beiträge im Bereich der Ausgaben für Medikamente aller Art niedrig zu halten, ist der Abschluss von sogenannten Rabattverträge, die eine enge Kooperation der Privaten Krankenversicherung und der Gemeinschaft der Pharmaunternehmen mit sich bringt. Was auf den ersten Blick kritisch gesehen werden kann, sorgt im Rahmen der ausgehandelten Konditionen jedoch vor allem für eines – einen stabilen Monatsbeitrag bei vielen Konzernen der Privaten Krankenversicherung

Continentale als Vorreiter im Bereich Rabattvertrag

Als eines der ersten Unternehmen, die in der Diskussion um die Rabattverträge voranschreitet, stellt die Continentale Krankenversicherung auf die Versorgung ihrer Versicherten mit sogenannten Generika um. Bei diesen handelt es sich um Medikamente, die von ihrem Wirkstoff und Wirkverhalten her namhaften Präparaten in nichts nachstehen, jedoch stets die günstige Alternative für die Behandlung eines entsprechenden Symtomes angesehen werden. Schließlich muss es nicht immer ein teures Original-Präparat sein, an welches man gewöhnt ist und mit dem man seine Krankenheiten in den Griff bekommt – auch Alternativpräparaten können den gleichen Zweck erfüllen und die zu einem oftmals deutlich günstigeren Preis

Beitragserhöhungen in der Privaten Krankenversicherung einen Riegel vorschieben

Die Vorteile der Rabattverträge und der generelle Erstattung von Kosten für Generika lassen sich natürlich auch unmittelbar im eigenen Monatsbeitrag erkennen. Während einigen Unternehmen der Privaten Krankenversicherung die Kosten im Bereich Medikamente allmählich über den Kopf wachsen, können die Beiträge der Versicherten bei Unternehmen stabil gehalten werden, die sich für das Modell der Rabattverträge entscheiden. Dem Versicherten entsteht hierdurch keinerlei Nachteil – weder in der Wirkungsweise eines Medikamentes noch im Geldbeutel. Im Gegenteil, er kann sich sogar auf das Beibehalten seines Monatsbeitrages für längere Zeit freuen. Und wer dennoch darauf bestehen sollte, nicht durch Generika versorgt zu werden, bekommt immer noch die Möglichkeit geboten, diese aus der eigenen Tasche mitzutragen oder im Rahmen einer Zusatzversicherung die zusätzlich entstehenden Kosten abzusichern – eine faire Lösung, die vor allem die Kosten im Gesundheitswesen dauerhaft auf einem niedrigen Level halten sollte.