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Hamburg - Mittwoch, 04.08.2010

Beitragserhöhung häufiger unter rechtlicher Prüfung als früher

Ombudsmann der PKV vermeldet hohe Anzahl an Beschwerden

Kaum ein Kunde schluckt heute mehr eine bittere Pille im Gesundheitswesen – und gerade im Fall einer Beitragserhöhung ist die Bereitschaft deutlich gestiegen, diese zu hinterfragen und einen Ombudsmann zu befragen. Dr. Helmut Müller, der Ombudsmann der PKV kann dieses Trend klar bestätigen und erkennt in den letzten Jahren immer häufiger den Willen von Mitgliedern der Privaten Krankenversicherung, zu überprüfen ob bei einer Erhöhung des monatlichen Beitrages alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Medizinische Notwendigkeit der häufigste Streitpunkt


Doch nicht alleine nur bei einer Beitragserhöhugn findet der Ombudsmann der PKV zunehmend seinen Einsatz, der für erboste Kunden beim entsprechenden Versicherer nachhorcht, ob eine angekündigte Erhöhung wirklich im Einzelfall notwendig ist oder lediglich als eine finanzielle Schikane gesehen werden kann. Auch bei der Kostenübernahme für einzelne Behandlung, in denen sich der private Krankenversicherer weigert, für die entstandenen Kosten aufzukommen, findet der Ombudsmann zunehmend seinen Einsatz. Vor allem die Frage, ob eine Behandlung oder ein Eingriff medizinisch notwendig ist, gehört zu einem der häufigsten Themen in seiner täglichen Arbeit. Neutral und mit großer Erfahrung kann ein Ombudsmann entscheiden, ob sich der Krankenversicherer zurecht weigert, die Kosten für einen Behandlungsposten zu übernehmen oder ob er sich lediglich vor der Zahlung für etwas drücken möchte, was klar im Versicherungsvertrag niedergeschrieben ist.

Wechsel zur Wille innerhalb der Privaten Krankenversicherung verständlich

Mit seiner Berufserfahrung als Ombudsmann versteht Dr. Müller auch den häufigeren Wunsch, den privaten Krankenversicherer zu wechseln und bei einem neuen Unternehmen einen Neuanfang zu wagen. Gerade, wenn sich die Beschwerden bei einem Krankenversicherer häufen, wird das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und dem Versicherer zunehmend zerstört, so dass hier der Wechsel der Krankenversicherung ein guter Schritt ist. Wer ebenfalls mit dem Gedanken spielt, weil er mit den Leistungen oder einer Erhöhung des Monatsbeitrages seines alten Versicherers nicht einverstanden ist, sollte bei einem ausgiebigen Vergleich der verschiedenen Unternehmen der PKV also nicht nur auf den Monatsbeitrag schauen, sondern auch einen Blick auf die Zufriedenheit aller Kunden mit dem Unternehmen werfen. Auf diese Weise entsteht nicht nur großes Vertrauen zum neuen Anbieter – auch eine Menge Stress dürfte man sich so in der PKV ersparen.