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Hamburg - Mittwoch, 04.08.2010IKK-und-AOK-Niedersachsen-fusi
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Großer neuer Anbieter plant keinen Zusatzbeitrag für Versicherte
Fast 2,5 Millionen Versicherte in Niedersachsen dürfen sich ab dem 1. April 2010 über die Betreuung durch einen neuen Anbieter in der gesetzlichen Krankenversicherung freuen. Denn nach dem Verwaltungsrat der AOK Niedersachsen stimmte nun auch die IKK einer Fusion der beiden Krankenversicherer zu, die nach einer obligatorischen Bestätigung durch das Sozialministeriums in Niedersachsen somit ab dem April 2010 in Kraft treten wird. Von diesem Monat an werden die Versicherten von der „AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen“ betreut. Auf diese Weise wird der größte, gesetzliche Krankenversicherer des Bundeslandes entstehen und nach Expertenmeinung einen Schritt vollziehen, der in den nächsten Jahren noch häufiger für den Sektor der gesetzlichen Krankenversicherung erwartet wird – die Zusammenlegung einzelner Kassen, um vor allem im Verwaltungsbereich kosten einsparen zu können und auf diese Weise effektiver zu haushalten.Solides Wirtschaften der AOK als Grundlage der Fusion
Dass es in einem Gesundheitssystem, in dem gerade für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung immer wieder neue Belastungen entstehen oder Leistungen gekürzt werden, auch die Möglichkeit zu einem positiven Jahresabschluss gegeben ist, hat die AOK Niedersachsen erfolgreich unter Beweis gestellt. Mit einem Gewinn von 69 Millionen im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sie einen der wenigen Anbieter des gesetzlichen Sektors dar, der im letzten Jahr schwarze Zahlen schreiben konnte. Diese positive Wirtschaftlichkeit des Unternehmens war auch die finanzielle Grundlage, die eine problemlose Umsetzung der Fusion mit der IKK ermöglichte. Aufgrund der aktuellen Zahlen und des positiven Geschäftsergebnis sieht auch die neue entstandene Krankenkasse keine Veranlassung dafür, einen Zusatzbeitrag von seinen Versicherten zu erheben, wie es von anderen größeren Versicherern der Branche bereits angedacht oder sogar angekündigt wurde.
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