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Hamburg - Dienstag, 03.08.2010

Erhöhte Wechselbereitschaft in Gesetzlicher wie Privater Krankenversicherung steigt

Beitragserhöhungen werden nicht mehr so einfach hingenommen wie früher

Zu Beginn des Jahres 2010 wie auch in den Folgemonaten rechnen Experten sowohl in der gesetzlichen wie auch in der Privaten Krankenversicherung mit einer erhöhten Wechselbereitschaft einer Vielzahl von Versicherten. Dies liegt vor allem an verschiedenen Arten von Beitragserhöhungen, wie sie sowohl Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen als auch Versicherte einzelner privater Versicherer hinnehmen mussten. In erster Linie geraten dabei die Zusatzbeiträge der Krankenkassen in den Fokus, die für die Abkehr einer Reihe von Versicherten von den Unternehmen sorgen, die eine Erhöhung bereits beschlossen haben oder in naher Zukunft andenken. Auch Konzerne der Privaten Krankenversicherung sind nicht von Beitragsanpassung gefeit und baten ihre Versicherten je nach Lebensalter und Leistungsspektrum mit einigen Prozentpunkten Erhöhung zur Kasse.

Auch die eigene Private Krankenversicherung kritisch überprüfen

Allgemein wird den heutigen Versicherten attestiert, nicht mehr so eng mit ihrer privaten Krankenversicherung oder ihrer gesetzlichen Krankenkasse wie noch vor einigen Jahren verbunden zu sein. Der Wettbewerb zwischen den einzelnen Anbietern funktioniert zwar noch nicht in einem Rahmen wie dies aktuell z.B. durch das Bundesgesundheitsministerium gesehen würde, zeigt jedoch durchaus den Willen vieler Versicherter, nicht unnötig hohe Beiträge für ein sich immer mehr einschränkendes Leistungsspektrum zahlen zu wollen. Für viele bislang freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Bürger wird in dieser Hinsicht auch die private Absicherung immer interessanter, so dass hier durch einen ausführlichen Vergleich festgestellt werden kann, welche Unternehmen aktuell die besten Konditionen bieten und welche in Vergangenheit und Gegenwart eher mit gemäßigten Erhöhungen ihrer Beiträge positiv aufgefallen sind. Wer in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben muss und nicht mehr mit dem Leistungsumfang dessen zufrieden ist, was ihm von seiner Krankenkasse geboten wird, sollte über die teilweise sehr günstigen Zusatzversicherungen der privaten Anbieter nachdenken. Für wenige Euro im Monat kann so ein Umfang der persönlichen, gesundheitlichen Vorsorge aufrechterhalten werden, wobei das Geld deutlich besser und individueller angelegt wäre als beispielsweise in dem Zusatzbeitrag, den auch in naher Zukunft immer mehr gesetzliche Krankenversicherer erheben dürften.