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Hamburg - Dienstag, 03.08.2010Versicherte bereitwilliger beim Wechsel in der gesetzlichen Krankenversicherung
Auch Bundesresundheitsminister unterstützt Wechselwillen der Versicherten
Nicht erst durch die Erhebung von monatlichen Zusatzbeiträgen, die von acht gesetzlichen Krankenkassen vor einigen Tagen engekündigt wurden, bringt immer mehr Bewegung in die Landschaft der gesetzlichen Krankenversicherung. Wie die Erfahrungen einzelner gesetzlicher Krankenkassen belegen ist die Bindung eines Versicherten an eine bestimmte Krankenkasse heute deutlich geringer als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war. Vielmehr schauen alle Versicherten heute mehr denn je auf die Leistungen sowie den monatlichen Beitrag, der schnell dafür Sorgen kann, dass Versicherte zum Ende eines Quartales wechseln und sich fortan durch einen besseren oder günstigeren Versicherer in allen gesundheitlichen Belangen absichern lassen. Vor allem die Anfragen auf einen möglichen Wechsel ist in den letzten Monaten rapide gestiegen, wie die Sprecher der größeren Deutschen Krankenkassen einstimmig vermeldeten.Zustimmung im Rahmen der Erhebung zusätzlicher Beiträge erhalten die entsprechende Versicherten auch durch den Bundesgesundheitsminister Philip Rösler. Für Rösler ist es sowohl nachvollziehbar als auch sinnvoll, wenn Versicherte ihre Krankenkasse für die Erhebung von Zusatzbeiträgen abstrafen und auf diesem Wege nicht nur monatliche Kosten für die eigene Absicherung sparen, sondern auch einen stärkeren Wettbewerb innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung weiter vorantreiben würden.
Wechsel in die Private Krankenversicherung als lohnenswerte Alternative
Neben dem Wunsch, einen möglichst geringen Beitrag Monat für Monat zahlen zu müssen, kann es für viele freiwillig gesetzlich Versicherte umso sinnvoller sein, sich mit den Angeboten der Privaten Krankenversicherungen auseinanderzusetzen. Auch diese stehen zwar in Konkurrenz mit den gesetzlichen Versicherern, bietet jedoch auf lange Sicht gesehen einen deutlich größeren Leistungsumfang und vor allem eine individueller Art der Versorgung bei gemäßigten Beitragssätzen. Wer sich also ebenfalls über die Erhebung von Zusatzbeiträgen seiner Krankenkasse geärgert hat oder befürchtet, dass ihn dieses Schicksal auch in wenigen Monaten treffen dürfte, sollte in jedem Fall einen Vergleich der Angebote in der PKV vornehmen und überprüfen, ob die Möglichkeiten zu einem Wechsel in die Private Krankenversicherung besteht.
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