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Hamburg - Dienstag, 05.01.2010

CDU unterstützt Gleichbehandlung von Kindern im Gesundheitssystem

Gesundheitssprecher stellt Verbesserung der Regelung in Aussicht

In einem Interview hat sich der gesundheitspolitische Sprecher der CDU im Grunde positiv gegenüber der Kritik geäußert, die der Verband der Privaten Krankenversicherung noch vor kurzem bezüglich der Gleichbehandlung von Kindern im gesundheitlichen Bereich geäußert hat. Die Christdemokraten sehen dabei in gleicher Weise eine leichte Schieflage im Gesetz, die nach eigenen Angaben zumindest in naher Zukunft diskutiert werden soll. Ob sich vor oder im Zuge der Gesundheitsreform eine Änderung der gültigen Regelung entwickeln wird, vermochte die Partei jedoch noch nicht einzuschätzen.

Benachteiligung der Privaten Krankenversicherung aufheben

Bei der Diskussion selbst geht es um erster Linie um einen staatlichen Zuschuss in Millionenhöhe, die sämtliche gesetzliche Krankenkassen speziell für Behandlungsmaßnahmen für Kinder zur Verfügung gestellt bekommen. Diese Form von finanzieller Förderung für die gesundheitliche Entwicklung junger Menschen besitzt jedoch kein Pendant in der Privaten Krankenversicherung. In den Augen des Verbandes der Privaten Krankenversicherung liegt hier nicht nur eine gesetzliche Schieflage vor, sondern vor allem auch eine Ungleichbehandlung verschiedener Gruppen von Kindern vor dem Gesetz, was in der aktuell gültigen Form der Regelung nicht mit dem Grundgesetz vereinbar wäre. Die PKV fordert in dieser Hinsicht entweder die zusätzliche Bereitstellung von Subventionen, um das Unterstützungniveau der gesetzlich versicherten Kinder zu erreichen, oder eine Neuregelung der zu verteilenden Subventionen, die gleichmäßig in die gesetzliche und die private Krankenversicherung hineinfließen sollte.