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Hamburg - Sonntag, 03.01.2010Vollversicherung in der Privaten Krankenversicherung ab 2010 schwerer zu erhalten
Anstieg der Beitragsgrenze um über 100 Euro erschwert den Zugang
Wie in jedem Jahr hat der Gesetzgeber auch dieses Jahr pünktlich zum 1. Januar die neue Beitragsbemessungsgrenze ausgegeben, nach der sich jeder Arbeitnehmer orientieren kann, um Zugang zu einer Vollversicherung im privaten Krankenversicherungsbereich zu erhalten. Und dieses Jahr erwartet dabei Millionen von Versicherten eine wahrlich große Veränderung: Um mehr als 100 Euro hat der Gesetzgeber den Grenzwert angehoben, ob welchem man sich für einen Verbleib bei einer gesetzlichen Krankenkasse oder den Wechsel zu einer Privaten Krankenversicherung entscheiden kann. Lag der entsprechende Grenzbetrag im Jahr 2009 noch bei 4050 Euro, müssen nun monatlich mindestens 4163 Euro verdient werden, damit man sich in einem angestellten Berufsverhältnis für den Wechsel in die Private Krankenversicherung entscheiden kann.Überprüfung des eigenen Verdienstes ist dringend notwendig
Während sich manche Arbeitnehmer für dieses Jahr vielleicht die Hoffnung gemacht haben, in die Private Krankenversicherung wechseln zu können, dürfte diese recht hohe Anhebung auch für Probleme bei Versicherten sorgen, die zur Zeit noch im privaten Sektor abgesichert sind. Schließlich ist es durch die vorgenommene Anhebung möglich, dass man den zurzeit geltenden Schutz verliert, da sich am eigenen Einkommen nichts ändert und man nun unterhalb der Bemessungsgrenze liegt. Eine genaue Überprüfung der eigenen Einnahmen im Vergleich zum neuen, festgelegten Beitrag ist also für Arbeitnehmer im entsprechenden Einkommensbereich dringend notwendig.
Private Zusatzversicherungen als Alternative
Sollte es einem Angestellten oder Arbeiter nicht möglich sein, in diesem Jahr die festgelegte Einkommensgrenze mit seinem monatlichenm Lohn zu überschreiten, muss dennoch nicht auf die leistungsstarken Angebote im privaten Versicherungsbereich verzichtet werden. Gerade im Bereich der Krankenzusatzversicherung bieten die meisten privaten Anbieter eine Vielzahl zusätzlicher Leistungen an, die gerade für alle Versicherten gedacht sind, die nicht über die Beitragsbemessungsgrenze kommen und dennoch einen umfassenden gesundheitlichen Schutz erwünschen. Ein umfassender Vergleich der verschiedenen Angebote kann so jedem Bürger helfen, vom Sektor der Privaten Krankenversicherungen zu profitieren.
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