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Hamburg - Donnerstag, 24.12.2009Bund der Versicherten kritisiert schwarze Schafe in der PKV
Wechsel zu günstigeren Privaten Krankenversicherungen als Ausweg
Mit ungewohnt harter Kritik hat sich Thorsten Rudnik, Leiter des Bundes der Versicherten (BDV) zu den Beitragserhöhungen geäußert, die einige Unternehmen der Privaten Krankenversicherung für alle Versicherten ab dem 1. Januar 2010 bereithalten. Seine Kritik begründet der BDV dabei vor allem mit dem Argument, dass diese Erhöhung in den wenigstens Fällen der effektiven Erhaltung von Leistungen für die Versicherten diene, sondern vor allem hausgemachte Finanzierungsprobleme in den Griff kriegen sollen. An erster Stelle nannte Rudnik dabei das System von Prämien und Provisionen für die Vermittlung von Versicherungsverträgen von unabhängigen Dienstleistern oder Mitarbeitern der Versicherungskonzerne. Einzelne Unternehmen der Privaten Krankenversicherungen schienen dabei der Meinung zu unterliegen, vor allem ihre Vermittler und Makler für ihre Arbeit stärker entlohnen zu müssen, was mittelbar zu Beitragserhöhungen von bis zu 30 Prozent je nach Konzern führen würde.Eine neue Private Krankenversicherung unter die Lupe nehmen
Implizit riet Rudnik im Rahmen des BDVs, die schwarzen Schafe unter den Unternehmen der Privaten Krankenversicherung abzustrafen und entsprechend einen Wechsel zu einem Konzern anzustreben, der gewissenhafter und sinnvoller mit den Beiträgen seiner Mitglieder umgehen würde. Schließlich wären es bei weitem nicht alle Konzerne, die eine Erhöhung der monatlichen Beiträge in der aktuellen Situation für nötig hielten. Ein ausgiebiger Vergleich der verschiedenen Tarife und Angebote, den man ohnehin als Versicherungsnehmer in der Privaten Krankenversicherung vornehmen sollte, dürfte sinnvollerweise auch um den Faktor ergänzt werden, welche Versicherer momentan eine Erhöhung der Beiträge für notwendig erachten und welche nicht. Von diesen Faktor geführt dürfte sich für jeden Versicherte die optimale Versicherung herausfinden lassen, die vielleicht auch einen Wechsel des Privaten Versicherungsschutzes mit sich bringen könnte.
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