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Hamburg - Samstag, 21.11.2009

PKV will größere Mitbestimmung bei Preisen im Gesundheitssystem

Höhere Mitbestimmung ist zur Qualitätssicherung unabdingbar

Trotz eines recht positiven Jahresberichtes für den Verband der Privaten Krankenversicherung wird auch etwas skeptisch in die Zukunft geschaut. Grund hierfür ist vor allem der allmähliche Preiseinstieg, der auch die privaten Versicherer ebenso wie die gesetzliche Krankenversicherung trifft. Vor allem zur Wahrung der Qualität im Gesundheitswesen kündigten führende Vertreter der Privaten Krankenversicherung an, in Zukunft noch stärker auf die Preise und die hierfür angebotenen Leistungen Einfluss nehmen zu wollen.

Vor allem im Bereich der privaten Krankenzusatzversicherung konnten sich die Versicherer in den letzten beiden Jahren über steigende Mitgliederzahlen freuen, wobei der Trend des Anstieges bei Vollversicherungen eher gedämpft erfolgte. Viele Menschen zeigten zwar die Bereitschaft, mehr für ihre gesundheitliche Absicherung ausgeben zu wollen, forderten hierfür aber auch eine Garantie für Leistungen von hoher Qualität ein, die sie vielfach in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr vorfänden.

Zum Wohle der Millionen von Patienten, die mittlerweile ganz oder teilweise auf die Private Krankenversicherung setzen, möchte die PKV in Zukunft verstärkter ihren Einfluss spielen lassen. Bereits heute genießen durch die private Absicherung unzählige Bürger gegen geringe monatliche Beiträge eine umfassende Gesundheitsversorgung, die sie sonst nirgendwo finden könnten. Um dieses Erfolgsmodell auf Dauer sichern zu können und für die Zukunft fit zu machen, kämpft der Verband der Privaten Krankenversicherung nach eigener Ankündigung nun noch stärker dafür, dass die gebotenen Leistungen auch weiterhin zu fairer Preisen und Beitragssätzen angenommen werden können.