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Hamburg - Dienstag, 17.11.2009

Neues Stufenmodell in der Pflegeversicherung?

Fünf Stufen für eine differenziertere Verteilung der Pflegegelder

Ein Problem, welches bereits von der großen Koalition im Laufe des Jahres 2009 in Angriff genommen wurde, wird nun auch von der schwarz-gelben Regierung untersucht und auf neue Lösungen hin beleuchtet: Die gesetzliche Pflegeversicherung und das immer größere Defizit, dass der Pflegekasse hierbei entsteht. Ein Modell der ehemaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt spielt dabei auch für die neue Regierung eine entscheidende Rolle, nämlich die Aufteilung der bislang drei Pflegestufen in einige weitere Abstufungen.

Einsparmöglichkeiten zu Lasten der Pflege?

Experten sehen die Abstufungen, nach welchen heute Pflegebedürftige eingeteilt werden, als viel zu grob gewählt und sprechen sich deshalb für eine feinere Einteilung aus. Auf diese Weise ließen sich durch eine Zahl von fünf anstelle von drei Pflegestufen unterschiedlich starke Grade der Pflegebedürftigkeit feststellen, die bei einer nicht gegebenen Schwere auch zu individuellen Einsparungen führen würden. Zusätzlich wird von der neuen Regierung auch über die Anhebung des Beitragssatzes um wenige Zehntel Prozent nachgedacht, um das Pflegesystem dauerhaft vor einem möglichen Kollaps bewahren zu können.

Private Pflegeversicherung gewinnt an Bedeutung

Wer sich als Patient Gedanken macht, ob die heute schon finanziell erlahmende, gesetzliche Pflegeversicherung für die eigene Versorgung im Alter reichen wird, sollte sich mit dem Gedanken der zusätzlichen Absicherung durch eine Private Pflegeversicherung befassen. Mit der Privaten Pflegeversicherung muss man nicht sorgenvoll die aktuellen politischen Entwicklungen verfolgen, sondern kann sich einer guten Versorgung sicher sein, sollte der unglückliche Fall eintreten, dass man selbst zum Pflegefall wird. Günstige Angebote und ein umfassender Versicherungsvergleich können schnell und einfach über das Internet erfolgen.