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Hamburg - Dienstag, 17.11.2009

Verband der Privaten Krankenversicherung unterstützt die Vorbeugung gegen die Schweinegrippe

Impfung für privat Versicherte ist somit ebenfalls kostenlos

Der Verband der Privaten Krankenversicherung, kurz PKV, unterstützt die Vorbeugung im Bereich der sogenannten Schweinegruppe uneingeschränkt. Dies wirkt sich vor allem finanziell für die vielen Millionen Versicherten im privaten Bereich aus, die somit vollkommen kostenlos ihren Impfstoff gegen die Grippe erhalten können und somit die gleiche Behandlung wie gesetzlich Versicherte erhalten.

Leitender Arzt unterstützt eine schnelle Impfung

Wie Professor Jürgen Fritze, der leitende Arzt des Verbands der Privaten Krankenversicherung auf der Webpräsenz der PKV angibt, ist die Unterstützung im Kampf gegen die Schweinegrippe ein wichtiger Beitrag, da in den Augen der PKV das aufkeimende Risiko auch für die nächsten Monate nicht unterschätzt werden sollte. Zwar gibt Fritze zu, dass der Verlauf der Krankheit bislang eher milde verlaufen ist und bei Weitem noch nicht von einer Pandemie in Europa oder weltweit gesprochen werden kann. Dennoch mahnte er, dass eine zweite Welle der Grippe zahlenmäßig nicht abzusprechen ist und sich in den anstehenden Wintermonate garantiert noch steigern dürfte. Eine Impfung für alle Versicherten der privaten Krankenversicherung sollte in Fritzes Augen somit zur Bürgerpflicht gehören, auch wenn er sich noch Fortschritte in der Entwicklung weiterer Sera sowie im Umgang mit Wirkungsverstärkern erhofft.

Wirkungsverstärker in der Kritik

Auch zur gesellschaftlich immer stärker aufkeimenden Kritik zum Einsatz der sogenannten Wirkungsverstärker äußerte sich Fritze. Für ihn stellt diese Beimischung zum eigentlichen Wirkung ebenfalls keine Idealsituation dar, dennoch stimmt es seiner Ansicht nach auch nicht, dass der Patient in Deutschland und anderen europäischen Staaten zum "Versuchskaninchen" der Pharmaindustrie wird. Die schwierige Gewinnung des eigentlichen Impfstoffes lässt es in seinen Augen vertretbar erscheinen, dass dieser durch Verstärker noch ein wenig gestreckt wird und somit mehr Menschen durch die gleiche Menge des Serums geholfen werden kann.