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PKV Lexikon

Versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote

Die Versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote nimmt in der Privaten Krankenversicherung ebenso wie in anderen Versicherungssparten die Rolle eines Indikators ein, wie mit den Beiträgen der Versicherten umgegangen wurde und ob potenziell ein Gewinn zu verzeichnen ist, den der Versicherer als Rücklagen für seine Versicherten nutzen kann. Die Versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote berechnet sich derart, dass sämtliche Einnahmen wie beispielsweise Beiträge der Versicherten genommen werden und hiervon alle Kosten abgezogen werden. Diese Kosten beinhalten sowohl laufende Verwaltungskosten wie auch alle Ausgaben, die einem Versicherer durch die Erstattung von gesundheitlichen Leistungen entstehen. Die Versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote ist letztlich ein Prozentsatz, der die übriggebliebene Geldmittel den Gesamteinnahmen gegenüberstellen. Solange diese Quote positiv ausfällt, hat der Versicherer Gewinn gemacht, den er zu Gunsten der Patienten einnehmen kann. Sinkt die Ergebnisquote in den negativen Bereich hat, hat der Versicherer mehr Geld für Leistungen ausgeben müssen als er durch Beiträge eingenommen hat. In diesem Fall kann es theoretisch zu Einsparungen oder zur Erhöhung von Versicherungsbeiträgen kommen.