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PKV Lexikon

Altersrückstellungen

Unter dem Begriff Altersrückstellungen wird ein Verfahren verstanden, wie Konzerne der Privaten Krankenversicherung mit den eingezahlten Beiträgen ihrer Versicherten umgehen. Ein gewisser Teil der monatlichen Beiträge wird hierbei in Form einer Rückstellung angespart und bleibt so in sämtlichen Geschäftsgebahren des Konzerns unberührt. Für den einzelnen Versicherten hat dies den Vorteil, dass gerade bei einer langen Versicherunsgdauer sich über die Jahre ein stattlicher Beitrag anspart, der für die eigene Person und den Versicherungskonzern alle finanziellen Risiken abfedert, die für gewöhnlich im Alter entstehen. Da im Durchschnitt der Mensch in späteren Lebensabschnitten häufiger auf die Leistungen der Privaten Krankenversicherung zurückkommen muss als ein junger und gesunder Mensch, sorgen die Altersrückstellungen für eine dauerhafte Wirtschaftlichkeit der Versicherungen und einer Leistungsgarantie für den einzelnen Versicherten.